Kleine Regeländerung VOR dem Klick

Bisher lautete die Regel: „Entscheidend sind die unbearbeiteten Rohwerke. Benutzt also bitte keine internen Kamerafilter (Ausnahme: Schwarz-Weiß-Fotos sind erlaubt). Auch das Bearbeiten der Fotos ist nicht erlaubt.“ Aufgrund vieler Nachfragen und einiger Unklarheiten möchten wir das vereinfachen – digitale Filter sind gestattet sowie natürlich auch analoge Vorsatzfilter:

Erlaubt sind alle Kamera-Einstellungen, die VOR dem Betätigen des Auslösers (Weißableich, ISO, Color-Key, Merfach-Belichtung, etc.) auf der Kamera eingestellt werden können. Eine Bearbeitung der Fotos (Ausschnitt, Farbveränderungen etc.) NACH dem Auslösen ist nicht gestattet.

 

Aber bedenkt auch: Es kommt auf eure Bildidee, eure Kreativität an! Nicht der Effekt macht das Foto, sondern der Fokus auf das Wesentliche und dass die Serie uns im besten Fall eine kleine Geschichte erzählt.

Hier findet Ihr unsere Teilnahmebedingungen.
Habt ihr noch Fragen? Hier gibt’s Antworten: FAQ

7 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Nur ‚mal so zur Ehrenrettung der Laptop-Nutzer, ich hatte auch einen dabei, aber nicht um Bilder zu bearbeiten, sondern um mir die Auswahl des besten Bildes einer Serie ähnlicher Aufnahmen am Ende etwas zu erleichtern – bezahlt hab‘ ich dafür mit „mehr zu schleppen“. Lange Rede kurzer Sinn, ich geh‘ ‚mal davon aus, dass die große Mehrzahl, wenn nicht alle, Laptop-Träger ähnliche Motive hatten und keineswegs betrügen wollten.

    Was die Regeländerung angeht, ich sehe das eher kritisch, denn es verschiebt definitiv die Ausgangsposition für die beteiligten. Meine Kamera macht HDR-Bilder, indem sie drei unterschiedliche Aufnahmen miteinander verrechnet – das bietet wahrscheinlich nicht jede, aber es wäre wohl jetzt erlaubt. Weißabgleich variieren, Belichtung korrigieren, OK, aber darüber hinaus …

    • … nur hat HDR keine eigenen Bildideen
      oder den Goldenen-Schnitt-Automodus! 😉

      „Nicht die Kamera macht das gute Foto,
      sondern der Fotograf dahinter!“

  2. Moin,
    Das ist tatsächlich schwer zu kontrollieren und ich kann mir das auch nicht vorstellen wie der Veranstalter das Ernsthaft prüfen soll ohne in den Tiefen der Exif Daten nach Einträgen von Lightroom o.ä. zu suchen.
    Die Frage ist ja auch ob er das überhaupt will…
    Die dreistigkeit derjenigen, die offen 2015 mit Ihren Laptops kurz vor Abgabe noch ein bisschen Feintuning (ich erkenne Lightroom) gemacht haben fand ich auch erstaunlich.

  3. Hallo Tina,

    Ich habe mich 2015 an die Regeln gehalten und es war ja nicht so schlecht den ersten Platz zu erreichen 😉
    Das Orga-Team gibt sich alle Mühe und vieles lässt sich an Hand der Metadaten feststellen.
    Unehrliche Leute gibt es leider immer. Ich würde mich mies fühlen, wenn ich dann einen Preis bekomme. Aber auch sonst gibt es ja Menschen die sich z. B. Im Internet mit gestohlen Fotos profilieren. Arme Wichte

  4. Wie wollte ihr das eigentlich kontrollieren? Ich erinnere mich daran, dass 2015 vor der Abgabe diverse Menschen ihre Fotos schön am Laptop bearbeitet haben und die Reihenfolge am Ende festgelegt haben…vor den Augen der Veranstalter und keiner hat was gesagt. Nachdem einer dieser Menschen (professioneller Fotograf anscheinend) dann auchnoch einen Gewinn zugestanden bekommen hat, war für mich klar, das man als Mensch der sich an die Regeln hält so gut wie keine Chance hat.

    • Liebe Teilnehmer,
      in erster Linie geht es doch um den Spaß am Fotografieren und der außergewöhnlichen Herausforderung beim Fotomarathon. Ein paar einfache Regeln helfen – wie bei jedem Wettbewerb – die Ergebnisse vergleichbar zu machen.
      Nur Serien, die in der richtigen Reihenfolge fotografiert wurden haben die Chance zu gewinnen! Wenn jemand seine Fotos auf einem externen, größeren Gerät anschaut spricht nichts dagegen, ist aber unserer Erfahrung nach nicht nötig. Nachbearbeitungen lassen sich leicht in den EXIF-Daten der Bilder prüfen, z.B. Aufnahme- und Änderungsdatum – und keine Sorge, im Zweifel schauen wir da auch schonmal etwas genauer hin.
      Also motiviert und kreativ ans Werk, euer FMHB-Team

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