Ein Gastbeitrag, geschrieben von Dominik Albrecht

Am 6. September durfte ich wieder beim Fotomarathon Bremen teilnehmen. 87 Teilnehmende haben sich erstmals aufgemacht, in Bremerhaven innerhalb von sechs Stunden, sechs Bilder zu bestimmten Themen aufzunehmen.

Der Fotomarathon ist jedes Jahr ein Kreativ-Wettbewerb der ganz besonderen Art für mich. Und ja, ich könnte jetzt erneut darüber schreiben, welche Gedanken hinter meinen finalen Bildern standen und wie mich der zeitliche Druck beflügelt.

Dieses Mal möchte ich aber darauf eingehen, was den Fotomarathon aus einem weiteren Grund so besonders macht: das Rahmenprogramm. Denn jedes Jahr schafft es das Orga-Team, Fotografie mit Bildung zu verweben und dabei echte Erlebnisse zu ermöglichen.

In diesem Jahr wurden die Stationen wie folgt gelegt:

📍 Start im Deutsches Schifffahrtsmuseum, wo maritime Geschichte plötzlich zum Motiv wird.

📍 Kleine Pause bei Grete’s Café am Kai, wo wir bei selbstgemachten, ehrlichen Leckereien mit Herz den Blick über den Fischereihafen mit seinen Tankern und den regen Treiben schweifen lassen konnten.

📍 Abschluss beim Deutsches Auswandererhaus – ein Ort, der mich trotz früherer Schulbesuche immer wieder fesselt. Migration bleibt ein hochaktuelles Thema, das aufrüttelt und Mut macht.

Es wird deutlich, was den Fotomarathon ausmacht: Es geht nicht nur um Bilder, sondern um Denkanstöße. Nicht nur um Motive, sondern um Geschichten. Nicht nur um Kreativität, sondern um Bildung.

Dafür danke ich dem Orga-Team von Herzen. Ihr schafft es, aus einem Fotowettstreit ein Erlebnis zu machen, das inspiriert, berührt und Horizonte erweitert. 💡📷

Dominik